Der Absolvent des Studiengangs Integreites Design an der HfK-Bremen, Leon Butt, hat in seiner Masterarbeit ein Konzept entwickelt, bei dem ausrangierte Windkraftanlagen zu futuristischen „Gondelhäusern“ umgebaut werden. Grundlage ist die Nabenabdeckung der Anlagen aus glasfaserverstärktem Kunststoff, die nach 20 bis 25 Jahren meist entsorgt werden, obwohl das Material langlebig ist. Bis 2040 fallen so laut Umweltbundesamt große Mengen Sondermüll an. Leon Butt will diese Bauteile als nachhaltige, runde Minihäuser nutzen – etwa als Ferienhaus nahe Windparks, auf Campingplätzen oder als Studentenwohnung. Die geschätzten Kosten liegen bei rund 35.000 Euro zuzüglich Anschlüssen und wären damit günstiger als viele herkömmliche Tiny Houses. Leon Butt sucht derzeit Investoren für die Umsetzung und mögliche Serienproduktion.
Die Masterarbeit wurde von Prof. Oliver Niewiadomski und Prof. Andreas Kramer betreut.
https://www.butenunbinnen.de/videos/windkraft-haus-animation-100.html





Bildmaterial: Leon Butt